Strasbourg
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Centre d'Information sur les Institutions Européennes

Centre d'Information sur les Institutions Européennes (CIIE)

Kroatien

  • Beitritt zum EU: 2013
  • Beitritt zum Europarat : 1996
  • Fläche : 56.594 km2
  • Bevölkerung : 4.08 Millionen Einwohner (2019)
  • Hauptstadt : Zagreb
  • Amtssprache: kroatisch
  • Religion : katholisch
  • Staatsform : Parlamentarische Republik
  • Staatschef : Kolinda Grabar-Kitarovic gewählt 11. Januar 2015
  • Regierungschef : Andrej Plenković seit Oktober 2016
  • Währung : Kuna
  • Telefonvorwahl : +385
  • Nationalfeiertag : 25. Juni

Kroatien ist reich an einer bewegten Geschichte, die einem Mosaik verschiedener Einflüsse gleicht. Im Laufe des letzten Jahrtausends gelang es Kroatien seine Identität zu bewahren, obwohl es ein Teil verschiedener großflächiger und oft dominierender Reiche war. 

Arena von Pula © Milan Babić, ONT Kroatien

  • 1102 Mit der Unterzeichnung des Vertrages Pacta conventa schließt Kroatien eine Personalunion mit dem Königreich Ungarn. der ungarische König wird auch kroatischer König.
  • 1527 Ein Teil Kroatiens wird unter den Einfluss des Habsburger Königreiches gestellt. Der andere Teil wird von den Osmanen dominiert. 
  • 1918 Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen gegründet. Es vereint Kroatien mit Montenegro und Serbien. 
  • 1929 König Alexander proklamiert das Königreich Jugoslawien, das das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen ersetzt.
  • 1941 Deutschland fällt in Jugoslawien ein. Der unabhängige kroatische Staat fällt unter deutsche und italienische Besatzung.
  • 1945 Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die Volksrepublik Kroatien eine von sechs Teilrepubliken der neu gegründeten Föderativen Volksrepublik Jugoslawien, regiert durch den Kommunisten Tito.
  • 1991 Kroatien verkündet seine Unabhängigkeit. Dies ist der Beginn des verheerenden Unabhängigkeitkrieges Kroatiens geführt gegen die Bundesarmee und die serbischen Milizen.
  • 1992 Kroatien wird von der internationalen Gemeinschaft anerkannt.
  • 1995 : Der Vertrag von Dayton beendet den Krieg und führt zur Unabhängigkeit Kroatiens.
  • 1996 Kroatien tritt dem Europarat bei.
  • 2004 Kroatien wird offizieller EU-Beitrittskandidat.
  • 2005 Die offiziellen Beitrittsverhandlungen werden aufgenommen.
  • 2011 Im Juni wurden die Bietrittsverhandlungen mit Kroatien abgeschlossen. Im Dezember hat Kroatien im Rahmen des Europäisches Rates in Brüssel den Beitrittsvertrag unterzeichnet.
  • 2013 Im Juli ist Kroatien in den EU aufgenommen.
 

Zagreb ist mit 780 00 Einwohnern die Hauptstadt und die größte Stadt der Republik Kroatien. Mit einer reichhaltigen historischen Vergangenheit und einem bemerkenswerten Erbe versehen birgt Zagreb ein großes kulturelles, künstlerisches und sportliches Potenzial und versprüht einen unwiderstehlichen Charme. Zagreb ist eine Stadt, die Kongresse wie auch große kulturelle und sportliche Ereignisse und andere wichtige nationale und internationale Veranstaltungen ausrichtet. Die kroatische Hauptstadt verfügt über etwa 20 Theater und 20 Museen, 30 Galerien und mehrere Kunstsammlungen. Ihre permanenten Sammlungen an nationalen und internationalen Kunstwerken werden durch thematische Ausstellungen bereichert. Die zentral-europäisch gelegene Stadt zieht insbesondere Besucher an, die mehr über ihre Vergangenheit wissen wollen und zugleich ihre Gegenwart erfahren möchten durch die Straßen ihres ältesten Viertels Gornji grad (Obere-Stadt), des etwas neueren Viertels Donji grad (Untere-Stadt) und des Novi Zagreb (Neue-Stadt). 

Foto: Straße von Zagreb © Ivo Pervan, ONT Kroatien

Ein Meer von außergewöhnlicher Reinheit, an die 1200 Inseln, von denen weniger als 50 bewohnt sind, geschützte Wälder, kristallklare Flüsse und Seen: Kroatien kann Stolz auf sich sein eine noch so intakte Natur im Herzen Europas zu besitzen, nur einige hundert Kilometer von Rom, Mailand, Wien und Budapest entfernt. Die unterschiedlich geschützten Räume bedecken fast ein Zwölftel des Gebiets: das Land weist 7 Nationalparks, 6 Naturparks, 2 Naturschutzgebiete auf, unter denen sich eins der größten Vogelreservate Europas befindet. Hinzu kommen 300 geschützte Gebiete, wo noch heute Bären, Wölfe und Luchse leben.
Auch wenn der Park von Plitvice mit seinen 16 Seen und 100 Wasserfällen und seiner Auszeichnung als Weltkulturerbe einen besonderen Platz einnimmt, sind auch andere Gebiete nicht zu vernachlässigen. Das Kornati-Archipel, das dichteste des Mittelmeeres mit 140 kleinen Inseln, ist von außergewöhnlicher Schönheit. Auch der Canyon von Paklenica im Velebit-Gebirgsmassiv ist äußerst sehenswert um nur zwei weitere Highlights der Vielfalt Kroatiens zu nennen. 
Fotos: die Küste/ Seen von Plivitz, © Ivo Pervan, ONT Kroatien

Die glagolitische Schrift

Die Kroaten haben ihre eigene Schrift. Sie heißt Glagolitische Schrift oder Glagoliza und stammt aus dem 9. Jahrhundert. Sie war bis Anfang des 18. Jahrhunderts in Gebrauch. Ab dem 18. Jahrhundert benutzten die Kroaten die lateinische Schrift.

Die Kravatte

Um 1635 begaben sich einige 6000 Soldaten und Ritter nach Paris, um Ludwig XIII. zu Hilfe zu eilen. Unter ihnen befand sich eine große Anzahl kroatischer Ritter, die im Regiment des Ban im Dienste des französischen Königs blieben. Die traditionelle Uniform der Kroaten mit einem Halstuch, das sie zugeschnürt um den Hals trugen, weckte das Interesse des französischen Hofes. Um 1650 hielt die neue kroatisch elegante Mode, in Europa unbekannt, seinen Einzug am Hofe. Die Kravatte, das neue Accessoire, wurde bald im bürgerlichen Milieu der Zeit Mode, das in ihr ein Kultursymbol und Zeichen der Eleganz sah.

Der Dalmatiner

Dieser Hund; der aus Dalmatien, einer Küstenregion Kroatiens kommt, ist bekannt für seine Ausdauer, seine Eleganz und seine lebendige Natur. Früher wurden die Dalmatiner gezüchtet um Kutschen und Pferde zu bewachen. Im viktorianischen England wurden sie Spotted Coach Dog genannt ( Kutschhund mit Punkten).

Das Weiße Haus

Das Weiße Haus in Washington wurde mit weißem Marmor von der kroatischen Insel Brac erbaut.
Quellentexte:

Geschichte
http://www.amb-croatie.fr/croatie/chronologie.htm

Das Erbe der Natur
http://www.amb-croatie.fr/croatie/tourisme.htm
und Botschaft Kroatien, Paris

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