Strasbourg
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Centre d'Information sur les Institutions Européennes

Centre d'Information sur les Institutions Européennes (CIIE)

Ein Praktikum im CIIE absolvieren

Praktika im CIIE

Das CIIE sucht regelmäßig neue Praktikanten, die es bei seinen täglichen Aufgaben unterstützen. Diese Praktika bieten Studenten die Gelegenheit, erste europäische Erfahrungen zu sammeln. Dabei kommen unsere Praktikanten aus vielen verschiedenen Ländern und aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern.

Wenn Sie ein Praktikum beim CIIE machen möchten, füllen Sie bitte das nachstehende Formular aus oder schicken Sie uns ihre Bewerbung (Motivationsschreiben und Lebenslauf) an folgende Adresse:

Centre d’Information sur les Institutions Européennes
Europe Direct Strasbourg
Besuchereingang: 8 rue Boecklin, 67000 Strasbourg
Post- und Lieferadresse: 1 Allée Kastner – 67000 Strasbourg
e-mail : ciie@www.strasbourg-europe.eu

Einige Erfahrungsberichte der Praktikanten

Das Ziel dieser Rubrik ist es, zukünftigen Praktikanten einen kurzen Einblick in die Erfahrungen der bisherigen Praktikanten zu geben. Dafür hat das CIIE einigen von ihnen ein paar Fragen zu ihrer Motivation gestellt und wollte wissen, welches Fazit sie aus ihrem Praktikum ziehen.

Anna Olkinuora (aus Hämeenlinna, Finnland)

Wie hast du deinen Praktikumsplatz im CIIE gefunden ?

Ich studiere Französisch in Finnland und der Aufenthalt in einem francophonen Land ist Pflicht während meines Studiums. Ich wollte in Frankeich arbeiten, da Französisch die Unterrichtssprache während meines Studiums ist. Unser Fachbereich Französisch hat mir dabei geholfen, das Praktikum im CIIE zu organisieren.

Worin bestanden deine Aufgaben im CIIE ?

Meine Aufgaben waren sehr vielfältig. Ich habe mich um den Empfang gekümmert und Informationen an unsere Besucher weitergegeben. Darüberhinaus habe ich zum Beispiel Austellungen und Dokumentationsmaterial für die einzelnen Projekte vorbereitet. Die Arbeit ist sehr interessant und jeder Tag ist anders.

Was denkst du über Europa ?

Meiner Meinung nach ist die Einigung Europas eine gute Sache. Es ist die kulturelle Mischung, die den Reichtum Europas ausmacht. Wir kommen aus veschiedenen Kulturkreisen und sprechen unterschiedliche Sprachen, doch was uns gegenüber den Rest der Welt verbindet, ist, dass wir alle europäische Bürger sind. Und davon können wir profitieren. Heutzutage ist es einfach, in ein anderes europäisches Land zu reisen, dort zu leben, zu studieren und sogar zu arbeiten. Uns stehen die Türen in ganz Europa offen !

Ewelina Leonowicz (aus Wroclaw, Polen)

Wie hast du deinen Praktikumsplatz im CIIE gefunden ?

Ich wollte mein Praktikum in Straßburg absolvieren, deshalb suchte ich nach Organisationen, die im europäischen Umfeld tätig und im Elsass ansässig sind. Während dieser Recherchen stieß ich auf das CIIE. Dessen Tätigkeitsbereich gefiel mir und deshalb bewarb ich mich für ein viermonatiges Praktikum im CIIE. Das ist ganz einfach.

Warum wolltest du ein Praktikum in Straßburg machen ?

Weil mir die Stadt so sehr gefällt. Außerdem habe ich hier sehr nette Leute getroffen, die voller Ideen sind und aus den verschiedensten Ländern stammen (hauptsächlich waren es aber Belgier). Weiterhin gab mir das die Möglichkeit, Leute aus den unterschiedlichsten Bereichen zu treffen (französische und ausländische Studenten, Praktikanten und Angestellte bei den europäischen Institutionen, Professoren, Übersetzer etc.). Ich habe auch die europäischen Institutionen besucht und so gut es eben ging versucht, von den von ihnen angebotenen kulturellen Veranstaltungen zu profitieren. Kurz gesagt, das gab mir den Anreiz, hierher zurückzukehren, um zu arbeiten.

Worin bestanden deine Aufgaben im CIIE ?

Zuerst recherchierte ich Eckdaten in der Geschichte der EU, um Informationsblätter mit den Nationalfeiertagen der Mitglieds- und Kandidatenländer zu erstellen. Danach wurde ich beauftragt, eine Bilderreihe zu erstellen: Ich bereitete eine Ausstellung über das CIIE vor, bei der Bildwände in unserem Zentrum aufgehängt wurden, schrieb die Einladungen für einen Informationstag, erstellte den dazugehörigen Antwortschein und war an der Gestaltung der Glückwunschkarte beteiligt. Ich war auch bei einigen Schulveranstaltungen in Grundschulen und Collèges dabei und arbeitete am Informationsstand. Ansonsten kümmerte ich mich um den Empfag im Zentrum und sah die Zeitungen nach Artikeln über die EU durch.

Was stellt die EU heute für dich dar ?

Die EU ist der Wunsch von 15 und bald 25 Ländern nicht wenige Dinge in der Gemeinschaft zu regeln. Die Tatsache zum Beispiel, dass man praktisch in einem Gebiet ohne Grenzen lebt, ist großartig. Der Austausch von verschiedenen Lebensweisen, Standpunkten und Ideen hält diesen gemeinschaftlichen Motor am Laufen und das ist in Wirklichkeit Europas Reichtum. Ich bin mir bewusst, dass es noch viele Disparitäten zwischen den Ländern gibt und dass man, weder mit 15 noch mit 25 Mitgliedsländern, nie auf dem gleichen Niveau, mit dem gleichen politischen und wirtschaftlichen Gewicht, sein wird. Doch es ist wichtig, zu versuchen, die äußerlichen Differenzen und ihren Einfluss auf das tägliche Leben der Bürger so gering wie möglich zu halten. Und ich glaube, man ist auf dem besten Weg.

Anthony Robard (aus Strassburg, Frankreich)

Warum hast du dir gerade das CIIE ausgesucht, um dort ein Praktikum zu absolvieren ?

Ich bin sehr an der Geschichte der internationalen Beziehungen und vor allem an Fragen, die die europäische Einigung betreffen, interessiert. Da schien mir das CIIE der perfekte Ort zu sein, um ein Dokumentationsprojekt erfolgreich zu beenden und gleichzeitig mein Wissen über die Arbeitsweise der Gemeinschaftsinstitutionen zu vertiefen. Die Struktur des CIIE und seine kollegiale Arbeitsweise erschienen mir ebenfalls als sehr geeignet für eine schnelle Eingliederung ins Team.

Welche Bilanz ziehst du aus diesem Paktikum im CIIE ?

Die Entscheidung hier ein Praktikum zu machen, hat sich als besonders lehrreich herausgestellt, und zwar auf verschiedene Art und Weise: Ich hatte zu allererst einmal die Möglichkeit einen Einblick in den Beruf des Dokumetalisten zu bekommen und mir so einen genauen Überblick über die verschiedenen Aspekte, die dieser Beruf mit sich bringt, zu veschaffen. Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch die technischen Fähigkeiten und Kenntnisse, die ich während meiner Ausbildung erworben hatte, praktisch anwenden. Was meine sozialen Kompetenzen angeht, war dieses Praktikum ebenfalls eine Bereicherung: Die ansteckende Gruppendynamik und ihr Kosmopolitismus (das Team repräsentiert die EU in Miniaturausgabe) verbreiten im CIIE eine überaus angenehme und kreative Arbeits- und Wettbewerbsatmosphäre.

Héléna Vallais (aus Quelaines, Frankreich)

Warum hast du ein Praktikum im CIIE absolviert?

Ich bereitete mich auf mein Abschlussexamen für den Aufbaustudiengang in Europäischen Rechtswissenschaften vor. Für diesen Studiengang ist ein Praktikum Pflicht. Das Wissen, das man mir während des Diplomstudiengangs vermittelt hatte, prädestinierte mich für ein Praktikum im Sektor des internationalen Privatrechts und des internationalen Handelsrechts. Doch ich bin viel mehr an dem öffentlichen Bereich interessiert, das Europa der Information und der Kommunikation, Europa und seine Beziehung zu den Bürgern und das soziale Europa. Und ich wollte alles über die Mittel erfahren, die man einsetzt, um die breite Öffentlichkeit über die Europäische Union zu informieren.

Wie hast du deinen Praktikumsplatz im CIIE gefunden?

Mein Ziel war es, einen Praktikumsplatz in einer Organisation zu finden, die die Bürger über die EU informiert. Ich habe E-Mails an diverse europäische Informationszentren in Frankreich, Belgien und Luxemburg geschickt. Das CIIE in Straßburg hat mir eine positive Antwort zurückgesandt und es war auch das Informationszentrum, das mich am meisten interessiert hat, da es sich im Herzen der europäischen Institutionen befindet.

Warum hast du dich dazu entschlossen, dein Praktikum in Straßburg zu absolvieren?

Ich habe Straßburg das erste Mal im Dezember 2003 besucht, um mir den Weihnachtsmarkt anzusehen. Ich fand es wunderschön! Außerdem befinden sich die europäischen Institutionen in Straßburg. Es ist eine europäische Hauptstadt. Da ich ein europäisches Studium absolviere, wollte ich diese Stadt und die Institutionen besser kennen lernen. Deshalb dachte ich mir, dass es mir nicht missfallen würde, dort mein Praktikum zu absolvieren. Ich schickte also meine Bewerbung und wurde genommen! Und nun bin ich in Straßburg!

Worin bestanden deine Aufgaben im CIIE?

Ich hatte sehr verschiedene Aufgaben. Das Projekt an dem ich hauptsächlich gearbeitet habe, war die Organisation einer Feier zur EU-Erweiterung und die Suche nach mehreren Referenten, die Veranstaltungen durchführen. Ich habe ebenfalls den Informationsbrief des Zentrums entworfen. Und ich habe weitere, täglich anfallende Aufgaben ausgeführt und das Zentrum somit bei seiner Arbeit unterstützt.

Was stellt die EU heute für dich dar?

Für mich ist die EU ein Zusammenschluss von Staaten und Völkern, der neue Möglichkeiten eröffnet, Dinge vereinfacht und den Horizont eines Jeden erweitert. Ich finde es wichtig und notwendig, dass sich alle diese kulturell unterschiedlichen Staaten zusammenschließen, um Dinge gemeinsam anzupacken. Man kann sich nur gemeinsam und im Einklang weiterentwickeln. Jeder profitiert davon!

Was nimmst du in erster Linie aus deinem Paktikum im CIIE mit?

Die Atmosphäre. Ich glaube nicht, dass es diese an vielen Arbeitsplätzen gibt. Hier werden den Praktikanten Freiheiten gewährt, keiner sitzt ihnen im Nacken und überwacht sie. Man vertraut uns und das ist sehr wichtig. Das vermittelt uns ein positives Bild von der Arbeitswelt. Das Team des Zentrums ist jung, dynamisch und sympathisch. Und was mir auch sehr gefallen hat, war die Anwesenheit weiterer Praktikanten mit verschiedenen Nationalitäten. Mit Praktikanten aus anderen Ländern zu arbeiten und zu diskutieren, ist für mich immer eine Bereicherung. Das ist für mich Europa!

Wie siehst du die Rolle des CIIE?

Es ist unentbehrlich! Die Öffentlichkeit ist nicht genügend über die EU informiert. Das liegt daran, dass sie nicht daran interessiert ist oder der EU sogar feindlich gegenüber steht. Es ist wichtig, die Bürger gut zu informieren, damit sie verstehen, was die EU in Wirklichkeit ist und welche Vorteile sie für jeden mit sich bringt. Nur so kann man es den Bürgern ermöglichen, sich europäisch zu fühlen.

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